Gesteuertes unidirektionales Laden (V1G)
V1G steuert das Laden von Elektrofahrzeugen, ohne die Flussrichtung der elektrischen Energie umzukehren.
Bedeutung von V1G
Gesteuertes unidirektionales Laden, häufig V1G genannt, regelt, wann oder wie schnell ein Elektrofahrzeug lädt, während elektrische Energie weiterhin ausschließlich vom Netz oder Standort in das Fahrzeug fließt. Ein Zeitplan, Strompreis, Standort-Kapazitätslimit, Netzsignal oder eine Flottenanforderung kann die Ladeleistung beeinflussen.
V1G kann die Nachfrage aus teuren oder überlasteten Zeiten verschieben, einen Standort unter einer elektrischen Grenze halten oder viele Fahrzeuge koordinieren und dennoch die Energieziele zur Abfahrt erfüllen. Das Ergebnis hängt von zuverlässiger Kommunikation, den Ladegrenzen des Fahrzeugs, den Fähigkeiten des Ladegeräts, der verfügbaren Anschlusszeit und der Steuerungsstrategie ab.
V1G gegenüber bidirektionalem Laden
Die entscheidende Grenze ist die Leistungsrichtung. V1G kann das Laden erhöhen, verringern, pausieren oder fortsetzen, speist aber keine Energie aus dem Fahrzeug aus. V2H, V2B und V2G benötigen kompatible bidirektionale Hardware und Steuerungen, die Energie aus der Batterie übertragen können.
„Gesteuertes Laden“ wird manchmal weiter gefasst für jedes koordinierte EV-Ladeprogramm verwendet. V1G ist der unidirektionale Teil dieses größeren Bereichs. Leitlinien des US-Energieministeriums unterscheiden gesteuertes Laden von bidirektionalen Anwendungen und beschreiben Steuerungen anhand von Standort- und Flottenanforderungen. US Department of Energy: Managed and bidirectional charging
Verwandte Begriffe
Steuerungsstrategien erläutert Smart charging and grid integration, den reversiblen Leistungsfluss Bidirectional charging.
Quellen
- Leitlinien des US-Energieministeriums zum gesteuerten Laden: US Department of Energy: Managed and bidirectional charging