Mazda hat sich unter den japanischen Automobilherstellern stets durch sein Engagement für Fahrspaß, effiziente Technik und Design-Innovation hervorgehoben — vom legendären Wankelmotor bis zur gefeierten Kodo-Designsprache. Der Ansatz der Marke bei der Elektrifizierung spiegelt dieses unabhängige Denken wider, wobei der Schwerpunkt auf der Umweltbilanz über den gesamten Lebenszyklus und auf angemessen dimensionierten Batteriepaketen statt auf maximalen Reichweitenzahlen liegt.
Der MX-30 EV, Mazdas erstes Serien-Elektrofahrzeug, kam mit einer bescheidenen 35,5-kWh-Batterie und einer Reichweite von rund 200 km auf den Markt. Mazda argumentierte, dies sei eine bewusste Entscheidung, um den ökologischen Fußabdruck der Batterieproduktion zu minimieren und gleichzeitig die Bedürfnisse der meisten täglichen Pendler zu erfüllen. Obwohl diese Philosophie durchdacht war, stellte sie den MX-30 gegenüber Wettbewerbern, die bei ähnlichen Preisen deutlich mehr Reichweite boten, ins Hintertreffen.
Für die Zukunft hat Mazda Pläne für eine skalierbare, dedizierte EV-Plattform angekündigt, die in Zusammenarbeit mit anderen japanischen Autoherstellern entwickelt wird und ab etwa 2027-2028 eine neue Generation von Elektrofahrzeugen tragen soll. Diese zukünftigen Modelle sollen wettbewerbsfähige Reichweite und Leistung bieten und gleichzeitig den mitreißenden Fahrcharakter bewahren, der die Marke Mazda definiert.
Mazdas relativ vorsichtige EV-Strategie spiegelt die Realitäten eines kleineren, unabhängigen Automobilherstellers mit begrenzten Ressourcen im Vergleich zu größeren Rivalen wider. Die Marke investiert weiterhin in Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Technologie als Brückenlösung und bereitet sich gleichzeitig auf ein umfassenderes elektrisches Lineup für die zweite Hälfte des Jahrzehnts vor.
Mazda hat derzeit {0} vollelektrische Modelle mit insgesamt {1} Varianten auf dem Markt. Nachfolgend finden Sie die Links zu den einzelnen Modellseiten.