Hinterradantrieb (RWD)
Hinterradantrieb (RWD) bedeutet, dass das Antriebsmoment an die Hinterachse des Fahrzeugs und nicht an die Vorderachse übertragen wird.
Bedeutung bei einem Elektroauto
Bei einem Elektroauto mit einem Motor leitet die hintere Antriebseinheit das Drehmoment üblicherweise über ein Untersetzungsgetriebe und ein Differenzial an beide Hinterräder, während die Vorderräder die Lenkung übernehmen. Antrieb und Rekuperation bleiben durch Reifenhaftung, Kapazität von Motor und Wechselrichter, Batterieleistung sowie die Abstimmung mit den Reibbremsen begrenzt.
Hinterradantrieb sagt weder etwas über die Motortechnologie aus noch garantiert er ein bestimmtes Fahrverhalten. Der Begriff beschreibt außerdem, welche Achse das Fahrzeug antreiben kann, nicht jedes Betriebsdetail der Antriebseinheit. Ein Fahrzeug, das zusätzlich die Vorderachse antreiben kann, besitzt Allradantrieb, auch wenn die Hinterachse der primäre oder am häufigsten genutzte Antrieb ist.
Mehr zum übergeordneten Zusammenhang von Motoren und Antriebseinheiten steht unter Electric Motors and Drive Units.