Tagfahrlicht (DRL)

Zuletzt geändert: Aug. 04, 2026

Tagfahrlicht (DRL) besteht aus nach vorn gerichteten Leuchten, durch die andere Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug bei Tageslicht leichter erkennen können. Es schaltet sich üblicherweise automatisch ein, wenn das Fahrzeug fahrbereit ist, und ändert seinen Zustand, sobald die Hauptbeleuchtung aktiviert wird.

Aufgabe des Tagfahrlichts

Tagfahrlicht dient der Erkennbarkeit und nicht dazu, die Fahrbahn vor dem Fahrzeug auszuleuchten. Im Tagbetrieb ist es heller als das Positionslicht, ersetzt bei Dunkelheit, in Tunneln, bei Nebel, starkem Regen oder anderen schlechten Sichtverhältnissen aber nicht das Abblendlicht. Eine Leuchte kann dieselbe Hardware wie Positionslicht oder Fahrtrichtungsanzeiger verwenden und für jede gesetzliche Funktion eine andere Lichtstärke nutzen. UK Department for Transport: daytime running lights

Front- und Heckbeleuchtung sind getrennt

Wenn das vordere Tagfahrlicht eines Fahrzeugs leuchtet, müssen die hinteren Positionsleuchten nicht ebenfalls eingeschaltet sein. Die genaue Schaltlogik hängt vom Fahrzeug und vom Markt ab. Auch eine beleuchtete Instrumententafel beweist nicht, dass die vollständige Außenbeleuchtung eingeschaltet ist.

Eine Lichtautomatik kann auf die Umgebungshelligkeit reagieren, erkennt aber möglicherweise nicht jedes Sichtproblem am Tag. Die fahrende Person muss weiterhin sicherstellen, dass die für die Bedingungen geeignete Front- und Heckbeleuchtung aktiv ist.

Die Unterschiede zwischen Tagfahrlicht, Positionslicht, Abblendlicht, Fernlicht und adaptiven Systemen erläutert Headlights, daytime running lights and adaptive beams.

Quellen

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