Bewegungsverhältnis des Fahrwerks
Das Bewegungsverhältnis des Fahrwerks setzt die Radbewegung zur Bewegung einer Feder, eines Dämpfers, einer Stabilisatoranlenkung oder eines anderen Fahrwerkselements ins Verhältnis.
Warum die Konvention wichtig ist
Das Verhältnis kann als Bauteilweg geteilt durch Radweg oder als dessen Kehrwert angegeben werden. Eine Zahl ist ohne Konvention und Messrichtung mehrdeutig. Einbauwinkel und sich ändernde Anlenkgeometrie können das Verhältnis zudem über den Federweg verändern.
Das Bewegungsverhältnis wandelt Bauteilsteifigkeit, Dämpfung und Kraft in ihre Wirkungen am Rad um. Bei der Federrate geht ein konsistent definiertes Wegverhältnis üblicherweise im Quadrat in die Beziehung zur Radfederrate ein. Kraft- und Dämpfungsumrechnungen müssen dieselbe festgelegte Geometrie und Vorzeichenkonvention verwenden.
Eine an unterschiedlichen Punkten montierte Feder und ein Dämpfer können verschiedene Bewegungsverhältnisse haben. Auch das Verhältnis bei Wank- oder Lenkbewegung kann vom einfachen vertikalen Wert abweichen.
Zur vollständigen Beziehung zwischen Radweg und Kräften siehe Suspension Kinematics and Vehicle Dynamics.