Pulsweitenmodulation (PWM)

Zuletzt geändert: Aug. 02, 2026

Die Pulsweitenmodulation (PWM) ist ein Schaltverfahren, das die mittlere Ausgangsspannung eines Wechselrichters regelt, indem es die Einschaltdauer seiner Halbleiterschalter in jedem wiederkehrenden Zyklus verändert.

Ihre Rolle in der Motorregelung

Die Motorregelung berechnet die gewünschten Phasenspannungen. PWM setzt diese Befehle in zeitlich gesteuerte Schaltzustände um, während die Induktivität der Motorwicklungen einen großen Teil der gepulsten Spannung zu einem geregelten Strom glättet. Raumzeigermodulation ist eine verbreitete dreiphasige Umsetzung, aber nicht die einzige.

PWM ist nicht dasselbe wie feldorientierte Regelung: FOC berechnet Spannungssollwerte, PWM ist eine Möglichkeit, mit der der Wechselrichter sie umsetzt. Eine höhere Schaltfrequenz kann Stromwelligkeit verringern und akustische Anteile verschieben, doch jeder Übergang erzeugt Schaltverluste. Die Modulationswahl beeinflusst deshalb Wirkungsgrad, Wärme, Geräusch, Spannungsausnutzung und elektromagnetische Störungen.

Den tieferen Zusammenhang zwischen Stromregelung und Wechselrichterschaltung erklärt Motor Control and Efficiency Maps.

Quellen

Weitere Informationen