Fahrpedalkennfeld und Drehmomentanforderungskennfeld

Zuletzt geändert: Aug. 02, 2026

Fahrpedalkennfelder und Drehmomentanforderungskennfelder sind kalibrierte Steuerungsbeziehungen, die den Fahrerwunsch in ein angefordertes Antriebs- oder Rekuperationsmoment umsetzen, bevor die Motorregelung den Phasenstrom bestimmt.

Wie sich die Kennfelder unterscheiden

  • Fahrpedalkennfeld: übersetzt die Pedalstellung, häufig zusammen mit Geschwindigkeit und Fahrmodus, in einen ersten Fahrerwunsch.
  • Drehmomentanforderungskennfeld oder -logik: wandelt diesen Wunsch in eine Drehmomentanforderung für Achse oder Motor um und stimmt sie mit Traktions- und Stabilitätsregelung, Batterieleistung, Temperatur, Bauteilgrenzen und Fehlerzuständen ab.

Bezeichnungen und Anzahl der Kennfelder unterscheiden sich je nach Hersteller. Es handelt sich nicht um direkte Motorspannungsbefehle. Eine aggressivere Pedalreaktion bedeutet für sich allein auch nicht, dass der Motor mehr Spitzendrehmoment erzeugen kann. Ein anderer Fahrmodus kann die Beziehung zwischen Pedal und Drehmoment ändern, ohne die physische Leistungsfähigkeit des Motors zu verändern.

Die vollständige Regelkette vom Fahrerwunsch bis zum Motorstrom beschreibt Motor Control and Efficiency Maps.

Quellen

Weitere Informationen