Entmagnetisierung von Permanentmagneten
Die Entmagnetisierung von Permanentmagneten ist eine Verringerung der verbleibenden Magnetisierung eines Motormagneten, nachdem Temperatur oder ein entgegenwirkendes Magnetfeld seinen Arbeitspunkt aus dem vorgesehenen Bereich verschoben haben.
Reversibler und irreversibler Verlust
Der Magnetfluss ändert sich normalerweise mit der Temperatur und kann sich beim Abkühlen des Magneten wieder erholen. Eine irreversible Entmagnetisierung tritt ein, wenn Wärme und ein ungünstiges Feld einen Teil des Magneten über den rückgewinnbaren Bereich seiner magnetischen Kennlinie hinaus verschieben. Die Auswirkung kann örtlich begrenzt sein, statt gleichmäßig über den Rotor verteilt.
In einem Permanentmagnetmotor eines Elektroautos können eine hohe Rotortemperatur, ein starker negativer d-Achsen-Strom, ein Kurzschlussereignis oder ein anderes starkes Gegenfeld zusammen die Reserve verringern. Kontrollierte Feldschwächung ist daher nicht dasselbe wie Entmagnetisierung. Die Regelung muss den Strombefehl jedoch innerhalb der temperaturabhängigen Grenze des Motors halten.
Materialgüte, Form und Segmentierung der Magnete, der magnetische Rotorkreis, Kühlung, Stromgrenzen und Fehlerstrategie beeinflussen die Widerstandsfähigkeit gegen Entmagnetisierung. Ein irreversibler Verlust kann Gegen-EMK, Drehmoment pro Ampere und verfügbare Leistung verringern.
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