Insassenüberwachungssystem
Ein Insassenüberwachungssystem (OMS) erkennt oder klassifiziert Personen im Fahrzeug und unterstützt Sicherheitsfunktionen, die mit ihrer Anwesenheit, Position oder ihrem Zustand zusammenhängen.
Umfassender als Fahrerüberwachung
Ein OMS kann Sitz- und Gurtsignale mit Innenraumkameras, Radar, Drucksensoren oder anderen direkten Sensoren kombinieren. Je nach Ausführung unterstützt es Gurtwarner, die Steuerung des Beifahrerairbags, die Klassifizierung der Insassengröße, Warnungen bei ungünstiger Sitzposition, Belegungsinformationen für einen Unfall oder Warnungen vor zurückgelassenen Kindern.
Das ist umfassender als ein driver monitoring system (DMS), das sich darauf konzentriert, ob der Fahrer aufmerksam, anwesend und zur Überwachung bereit erscheint. Beide Funktionen können eine Innenraumkamera oder einen Prozessor gemeinsam nutzen, bezeichnen aber nicht dieselbe Bewertung.
Die Fähigkeiten unterscheiden sich je nach Sitzplatz und Hardware. Ein System, das einen geschlossenen Gurt erkennt, erkennt nicht zwangsläufig eine lebende Person. Kamerabasierte Klassifizierung hat zudem andere Grenzen als die direkte Erfassung von Bewegung, Atmung oder Herzschlag.
Ausführliche Fahrerüberwachungsmethoden und Reaktionslogik erläutert Driver Monitoring Systems.