Verbund- und Einscheibensicherheitsglas

Zuletzt geändert: Aug. 05, 2026

Verbundsicherheitsglas und Einscheibensicherheitsglas sind zwei unterschiedliche Konstruktionen der Fahrzeugverglasung mit verschiedenem Aufbau und Bruchverhalten.

Hauptformen

Die Laminierung beschreibt einen mehrschichtigen Aufbau, während das Vorspannen die Behandlung einer Glasschicht beschreibt. Die UN-Regelung Nr. 43 erkennt auch behandeltes Verbundglas an; auf Komponentenebene schließen sich die Bezeichnungen daher nicht immer gegenseitig aus. UNECE: UN Regulation No. 43 — Safety glazing

Unterschied zwischen den Begriffen

Die Namen stufen keine der beiden Konstruktionen als grundsätzlich stärker oder sicherer ein. Scheibenposition, Zulassungsanforderungen, optische Qualität, Insassenrückhalt, Reparierbarkeit, Einbruchschutz und Notausstieg beeinflussen die Wahl. Ein Fahrzeug kann beide Konstruktionen verwenden, und die vorderen und hinteren Seitenscheiben können unterschiedlich ausgeführt sein. Deshalb sollte jede Scheibe anhand ihrer Kennzeichnung oder der Herstellerinformationen identifiziert werden.

Bei einem Notausstieg wird der Unterschied entscheidend. In Tests des AAA zerbrachen mehrere Werkzeuge Proben aus gehärtetem Seitenscheibenglas, aber keines durchdrang die Verbundglasproben. Es darf daher nicht angenommen werden, dass ein Glasbrecher bei jeder Scheibe funktioniert. AAA: Vehicle escape-tool testing on tempered and laminated glass

Hinweise zu Schadensbewertung, Austausch, Sensorkalibrierung und Notausstieg enthält Automotive Glass Repair, Calibration, and Emergency Escape.

Quellen

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