Adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC)

Zuletzt geändert: Aug. 03, 2026

Die adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) ist eine Fahrerassistenzfunktion, die das Fahrzeugtempo automatisch anpasst, um einen gewählten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu unterstützen.

Was ACC macht

Der Fahrer wählt normalerweise Reisegeschwindigkeit und Abstandseinstellung. Mit Sensoren wie Radar und Kameras kann das System die Beschleunigung verringern, rollen lassen oder bremsen, wenn es langsameren Verkehr erkennt, und bei freier Strecke wieder in Richtung der gewählten Geschwindigkeit beschleunigen. Das Verhalten bei niedriger Geschwindigkeit, im Stop-and-go-Verkehr und beim Wiederanfahren unterscheidet sich je nach Fahrzeug.

ACC unterscheidet sich von einer herkömmlichen Geschwindigkeitsregelung, die das gewählte Tempo meist ohne Reaktion auf vorausfahrenden Verkehr hält. ACC lenkt das Fahrzeug auch nicht allein; Spurzentrierung oder Lenkunterstützung ist eine eigene Funktion, selbst wenn beides in einem Assistenzpaket kombiniert wird.

Das System hat Betriebsgrenzen. Verdeckte Sensoren, extremes Wetter, enge Kurven, einscherende Fahrzeuge, stehende Objekte, ungewöhnliche Verkehrsteilnehmer oder Situationen außerhalb des freigegebenen Geschwindigkeitsbereichs können eine richtige Reaktion einschränken oder verhindern. Fähigkeiten und Warnungen unterscheiden sich; die Betriebsanleitung legt die Bedingungen fest.

ACC ist kein autonomes Fahren. Der Fahrer bleibt dafür verantwortlich, den Verkehr zu beobachten, die Kontrolle zu behalten und bei Bedarf zu bremsen oder zu lenken.

Zu Architektur, Varianten und Grenzen siehe Adaptive Cruise Control.

Quellen

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